
Milchverarbeitung – warum Doppelmantelbehälter der Standard für die Temperaturkontrolle sind
Milch ist ein empfindlicher Rohstoff. Schon wenige Grad zu viel oder zu wenig, ungleichmäßig verteilte Wärme oder eine zu lange Verweildauer bei falscher Temperatur reichen aus, um Eiweißstrukturen zu verändern, Kulturen zu schädigen oder die Haltbarkeit spürbar zu verkürzen. Von der Anlieferung über die Pasteurisierung bis zur Käse- oder Joghurtherstellung ist Temperaturführung deshalb keine Nebensache, sondern das Rückgrat jedes milchverarbeitenden Betriebs. Genau hier haben sich Doppelmantelbehälter als Standardlösung durchgesetzt. Das Prinzip hinter dem Doppelmantel Ein Doppelmantelbehälter besteht aus zwei ineinanderliegenden Wänden. Im Zwischenraum zirkuliert ein Temperiermedium – üblicherweise Wasser, bei höheren Temperaturanforderungen auch Dampf oder ein Wasser-Glykol-Gemisch. Das eigentliche Produkt kommt dabei ausschließlich mit der Innenwand aus Edelstahl in Berührung. Diese Trennung erlaubt eine großflächige, gleichmäßige Wärmeübertragung, ohne dass Heiz- oder Kühlmedium und Milch je in Kontakt geraten. Anders als bei








